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Die fundamentale und die technische Analyse sind zwei wichtige Denkrichtungen, wenn es darum geht, die Märkte zu untersuchen, um potenzielle Handelsmöglichkeiten zu ermitteln. Obwohl sie als zwei entgegengesetzte Enden des Spektrums angesehen werden, haben beide Arten von Analysen ihre Vorzüge und können effektiv kombiniert werden, um potenzielle Einstiegs- und Ausstiegspunkte für den Handel zu ermitteln.
Die Fundamentalanalyse ist eine Methode zur Bewertung eines Marktes anhand von Makrodaten und Nachrichten. Veröffentlichungen wie die jüngste Zinsentscheidung der Federal Reserve und der NFP-Bericht werden berücksichtigt, wenn es beispielsweise darum geht, den Wert des US-Dollars zu bewerten. Bei Aktien würde ein Fundamentalanalyst die letzten Ertragsberichte des Unternehmens, Ausgaben, Verbindlichkeiten, Änderungen in der Managementstruktur, die Popularität der neuesten Produkte des Unternehmens und alle wichtigen Nachrichten über das Unternehmen oder die Marke prüfen, um den aktuellen und möglichen zukünftigen Zustand des Unternehmens zu bewerten.
Kurz gesagt: Fundamentalanalysten untersuchen alles, von der Gesamtwirtschaft und den Bedingungen in der Branche bis hin zur Finanzkraft und dem Management einzelner Unternehmen, um ihre Handelsentscheidungen zu treffen.
Die technische Analyse nutzt die Chartanalyse mit der Untersuchung verschiedener Muster, die durch Preisbewegungen und Kerzen gebildet werden, um zu bestimmen, wohin sich der Markt bewegt. Die Preisbewegung wird auf Charts mit verschiedenen Indikatoren oder Mustern verfolgt, um zu ermitteln, wohin sich der Preis als nächstes bewegen wird. Die technische Analyse nutzt die visuelle Darstellung von Kursen, um zu veranschaulichen, wo der Kurs steht und in welche Richtung er sich in Zukunft bewegen könnte.
Wenn beispielsweise der Durchschnittskurs einer Aktie über einen kurzen Zeitraum von 50 Tagen den gleitenden Durchschnitt eines Aktienkurses über einen längeren Zeitraum von 200 Tagen übersteigt, könnten technische Analysten dies als Kaufsignal betrachten. Fällt der gleitende 50-Tage-Durchschnittskurs einer Aktie unter ihren gleitenden 200-Tage-Durchschnitt, so könnten technische Analysten dies als Verkaufssignal werten.
Es ist wichtig zu beachten, dass der Schwerpunkt hier auf dem tatsächlichen Preis des Vermögenswerts liegt und nicht auf der finanziellen Gesundheit des Unternehmens, der Branche oder der Wirtschaft. Bei der technischen Analyse gehen Sie davon aus, dass alle relevanten Informationen bereits in der Preisentwicklung des Vermögenswerts enthalten sind.
Die Fundamentalanalyse konzentriert sich auf "Fundamentaldaten" wie Erträge und Wertentwicklung, während die technische Analyse Diagramme vergangener Tendenzen, statistische Methoden und Regeln auf der Grundlage von Preisen und Volumen verwendet, um künftige Marktaktivitäten "vorherzusagen".
Zwar stützt sich jede Form der Analyse auf unterschiedliche Daten und Annahmen, da sie sich aber beide auf denselben Markt beziehen, können die von technischen und fundamentalen Instrumenten gelieferten Informationen zusammen verwendet werden, um eine umfassendere Analyse des Marktes zu erstellen, mit dem Sie handeln möchten.
Bei der Untersuchung der Fundamentaldaten gibt es eine Reihe wichtiger Wirtschaftsindikatoren, die von Händlern beobachtet werden, um über makroökonomische Ereignisse informiert zu sein, die sich auf die Volatilität der Märkte auswirken können. Wirtschaftsdaten sind in der Regel einer der wichtigsten Katalysatoren für kurzfristige Bewegungen an jedem Markt, aber dies gilt insbesondere für den Devisenmarkt, der auf Nachrichten aus aller Welt reagiert.
Dazu gehören Inflationsberichte, Daten zum Bruttoinlandsprodukt (BIP), Beschäftigungsberichte, Verbraucher- und Erzeugerpreisindizes sowie die von der Zentralbank einer Volkswirtschaft festgelegten Nominal- oder Basiszinssätze, die sich auf die jeweiligen Währungen auswirken. Bei den Aktien werden die Händler die neuesten Gewinnberichte, Unternehmenserklärungen und wichtige Produkteinführungen im Auge behalten.
Während das einfache Studium der Märkte mit Hilfe technischer und fundamentaler Instrumente keine inhärenten Risiken birgt, ist der Handel mit CFDs mit direkten Risiken verbunden. Unabhängig davon, wie Sie Ihre Marktanalyse und Ihren Handel gestalten, kann keine noch so gute Analyse garantieren, wie sich die Märkte entwickeln werden. Auch wenn es immens wichtig ist, die Märkte zu studieren und ein informierter Händler zu sein, kann es verlockend sein, zu denken, dass Ihre Position "garantiert" ist, weil Sie die Fundamentaldaten studiert und technische Indikatoren verwendet haben, um den möglichen zukünftigen Kurs der Märkte zu bestimmen, aber das ist nie der Fall. Die Märkte können unbeständig und schwer vorhersehbar sein, was bedeutet, dass Ihre Spekulationen, egal wie gut sie informiert sind, nie garantiert sind. Es besteht immer das Risiko, Ihr investiertes Kapital zu verlieren, und Sie sollten Ihr Risiko sorgfältig abwägen, bevor Sie einen Handel tätigen.
Der Handel mit Forex/CFD ist aufgrund der Volatilität des zugrunde liegenden Marktes mit einem hohen Risiko für Ihr Kapital verbunden. Diese Produkte sind möglicherweise nicht für alle Anleger geeignet. Daher sollten Sie sicherstellen, dass Sie die Risiken verstehen und sich von einem unabhängigen und entsprechend zugelassenen Finanzberater beraten lassen.